Seminar Diagnose in Batterieproduktion und -betrieb

Lithium-Ionen-Batterien besitzen ein sehr hohes Potenzial für heutige und zukünftige Anwendungen in der Mobilität und der stationären Energieversorgung. Ihre Bedeutung und Verbreitung wächst ständig.

Damit verbunden ist die Notwendigkeit, neue und bessere Verfahren zur Diagnose und Charakterisierung von Lithium- Ionen-Batteriezellen und deren Komponenten entlang der Wertschöpfungskette von der Elektrodenproduktion bis zum mobilen oder stationären Einsatz zu entwickeln.

Durch fortschrittliche Diagnoseverfahren sind einerseits die Qualität in der Elektroden- und Zellproduktion sicherzustellen und andererseits die Performance und die Sicherheit der fertigen Batteriezellen einwandfrei zu charakterisieren.

Grundlage für die Anwendung dieser Diagnoseverfahren ist ein gutes Verständnis der wesentlichen innerhalb einer Batteriezelle ablaufenden Mechanismen. Hierbei bietet sich der unterstützende Einsatz von Modellierungsmethoden an.

Eine wesentliche Herausforderung ist derzeit, eine hohe Aussagesicherheit und Reproduzierbarkeit der unterschiedlichen Messmethoden zu garantieren. Zudem fehlt bei einer Reihe von Methoden noch die Rückführbarkeit auf einen Standard.

Das nächste Seminar wird erst im Februar 2018 angeboten.