Jugend forscht am eCall

Dienstag, 20. März 2018


Ab April werden Fahrzeuge mit dem automatischen Notruf eCall ausgestattet werden. Die lückenlose Verfügbarkeit im Falle eines Falles untersuchten Johan von der Neuen Schule Wolfsburg und Johannes von der Braunschweiger IGS Querum in ihrem Jugend-forscht-Projekt „Du bist mein Held!“.

Es knüpft an das gleichnamige Ideenexpo-Projekt an, welches im vergangenen Jahr unter der Schirmherrschaft des niedersächsischen Wirtschaftsministers die lebensrettende Funktionsweise von eCall erklärte und nicht zuletzt die Aufmerksamkeit des Volkswagen-Marketings weckte. Nun testeten die beiden Schüler systematisch an repräsentativen Notfallrettungspunkten um Wolfsburg, im Elm bei Braunschweig sowie im Harz die Verfügbarkeit von Mobilfunknetzen und den erfolgreichen Verbindungsaufbau zur Rettungsleitstelle. Unser Netzwerkpartner OECON stellte dafür eine Testleitzentrale bereit.

Johan und Johannes informierten sich über mögliche Einbaupositionen der eCall-Komponenten in Fahrzeugen, arbeiteten mit Förstern und Netzbetreibern zusammen und stießen mit ihren Ergebnissen bei Fachleuten auf Interesse. So wiesen sie Funklöcher nach, die in den Netzabdeckungskarten nicht verzeichnet sind, identifizierten fehlende oder abgebaute Rettungspunkte, aber zeigten auch, dass eCall selbst in abgelegenen Gegenden sehr häufig funktionieren würde. Und nebenbei erklärten die beiden weiterhin, welche Funktion der SOS-Knopf hat, den man künftig in Autos findet.

Im Februar präsentierten Johan und Johannes das Projekt beim Jugend-forscht-Regionalwettbewerb Braunschweig und erreichten einen zweiten Preis sowie den Siemens-Sonderpreis für Mobilität. ITS mobility förderte gern die Jugendarbeit und gratuliert sehr herzlich!


Fachübergreifende Interaktion: Die Medien-AG dreht einen Film über „Jugend forscht“.


Johan und Johannes zeigen, wie jeder zum Held werden kann, der die Funktion von eCall versteht.